Manchmal auch hinter dem Haus…

fiume taro

Wenn Straßen und Autobahnen vollgestopft sind und die übliche Sonntagsausfahrt mehr Mühe als Vergnügen wird, ist es schön, Stellen nur ein paar Schritte vom Haus entfernt wiederzuentdecken, die man normalerweise vernachlässigen würde, die aber einem gute Überraschungen bescheren. Das ist was mir heute passierte. Es war unmöglich wegzufahren.Das Stadtfest hat Menschenmengen herangeholt, die mit ihren Autos die Straßen überschwemmt haben. Der Tag war aber wunderschön: blauer Himmel, keine Wolken, eine leichte Brise, das ideale Klima für einen Spazierengang.

Uns so haben wir beschlossen, den Fahrradweg zu erforschen, der am Fluß entlang geht. Wir haben ihn aus dem Auto mehrere Male gesehen. Wir haben sogar am seinen Anfang geparkt, aber wir haben nie die Neugier, die Lust oder die Zeit gehabt, dahin zu gehen. Na gut, ich habe nicht gedacht, dass er so entspannend wäre.

Da war kein Mensch und die Hunde konnten frei laufen, beschnuppern, und im Fluß baden. Mir schienen schön sogar die Gemüsegarten und ihre Schuppen, die ich normalerweise mit Mülldeponien vergleiche.

Heute schienen sie angenehm naiv. Auf einer Seite des Weges gab es schöne, reife Früchte, Sonnenblumen mit gesenkten Köpfen und auf Zäunen aufgewickelte Weintrauben: auf der Anderen die grüne Wiese, weiße Kieselsteine und das klare und frische Wasser des Flußes. Und wir waren nicht in Österreich oder Tirol, sondern hinter unserem Haus!

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