Der Feegarten

giardini del casoncelloVor einiger Zeit habe ich den “Garten von Casoncello” besucht. Er befindet sich auf den bolognesischen Hügeln, in der Nähe von Loiano, in Scascoli.

Als ich ankam, fühlte ich mich wie Alice im Wunderland, während ich ein Törchen aus Holz durchquerte und in den Garten eintrat, der voll Farben und Düften, zauberhaften Ecken und Stimmungen war.

Er gefällt mir, weil es keine große Räume gibt, sondern kleine Wege und eine Reihenfolge von kleinen Stellen, jede mit besonderen, manchmal auch seltenen, Pflanzen und sonderbaren Farbenzusammenstellungen ausgelegt.

Es gibt auch einen kleinen Gemüsegarten, der so gepflegt und hübsch ist, das er auch wie ein Garten aussieht. Es ist ein eingebungsvoller und faszinierender Platz, wie faszinierend ist auch seine Geschichte und seine Schöpferin, Gabriella. Während sie den Besuch ihres Gartens führt, erzählt sie freiwillig, wie das Abenteuer anfing, wie sie vor fast zwanzig Jahren, wegen Zwangsräumung, sich entschloß, den Gutshof der Familie umzustrukturieren. Neben des Gutshofes gab es auch etwas Land und so fing ihre Leidenschaft für den Gartenbau und langsam entfaltete sich ihr kleines, großes Juwel. Ihre Erfahrung hat Gabriella in einem Buch, :” I giardini nati nel vento” (“Die im Winde geborenen Gärten”) beschrieben, das jeden, der Gartenarbeit mag, inspirieren kann.

A propos Blumen, ich habe gelesen, dass man in Florenz, im Café von Giardino di Boboli, eine Praline mit Irisgeschmack kosten kann. Seltsam!

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